PHASMIDEN

 

Extatosoma tiaratum : Australische Gespenstheuschrecke

 

 Hier ein ausgewachsenes Weibchen... ca. 13 cm groß  

 

Heimat:Australien
Größe: Weibchen etwa 10 cm, Männchen fast gleich groß, jedoch deutlich weniger stark gebaut.
Haltung:Die Temperatur sollte 20 - 30 C betragen, wobei Temperaturen im höheren Toleranzbereich bevorzugt werden. Eine zusätzliche Beleuchtung ist bei normaler Zimmerhelligkeit nicht notwendig. Sie kann jedoch zum Erreichen der Temperaturen gute Dienste leisten. Etwa alle 2- 3 Tage sollte im Terrarium Wasser gesprüht werden.
Nahrung:Brombeerblätter, Himbeerblätter (Brombeerblätter findet man am Waldrand auch im Winter.). Die Australische Gespenstheuschrecke hat einen sehr hohen Futterumsatz.
Entwicklungsdauer: Embryonal ca. 5- 6 Monate, Larve 4 - 6 Monate, Lebensdauer der Weibchen bis zu 1 Jahr, die Männchen erreichen für Phasmiden ebenfalls ein hohes Alter von etwa 3- 5 Monaten.
Wissenswertes:Die Australische Gespenstheuschrecke kann sich auch durch Parthenogenese (Jungfernzeugung) fortpflanzen. Die Schlupfrate ist bei Parthenogenese jedoch geringer als bei sexueller Fortpflanzung. Bei Parthenogenese über mehrere Generationen verringert sich die Zahl der Nachwuchstiere immer weiter. Extatosoma tiaratum scheint auch anfällig gegenüber Inzucht zu sein. Man sollte sich ab und zu Tiere aus anderen Zuchten zur Auffrischung des Genbestands besorgen. Die Gespenstheuschrecken legen mehrere Eier
pro Tag. Die Männchen unterscheiden sich sehr stark von den Weibchen. Sie sind kleiner, deutlich leichter und dünner gebaut. Im Gegensatz zu den Weibchen sind sie flugfähig.


 

 

 Ich habe 14 Weibchen die mir bis jetzt ca 3000 Eier gelegt haben... bin mal gespannt ob es klappt mit der Nachzucht

 

 

 

Meine Gespenstheuschrecken habe ich bei einem Züchter entdeckt als ich mir eine neue Spinne zulegen wollte. Diese Tiere hatten mich total fasziniert so dass ich gleich welche mitnahm... auch unsere Julia ist ganz hin und weg...

 

 Hier ein kleineres Weibchen auf der Hand von unserer Julia...  

 

Als ich einmal eines Morgens ins Terri schaute dachte ich, ich träume... wieso waren auf einmal so viele Tiere im Terri ???

Die Häutung von den Gespenstheuschrecken war für mich der Hammer "Spock" würde sagen : "faszinierend... "

  Eine Gespenstheuschrecke bei der Häutung... 

 

 

 

Baculum extradentatum : Vietnamesische Stabheuschrecke

 

   Was die Natur sich hierbei gedacht hat... ??

Heimat: Vietnam
Grösse: 11 cm, Männchen 7 cm.
Haltung: Die Stabheuschrecke ist sehr unproblematisch in der Haltung. Ein Terrarium von  ca. 30 x 30 x 40 cm reicht fuer ein paar Tiere dieser Art aus. Die Temperatur sollte 20- 30 C betragen. Zusaetzliche Beleuchtung ist nicht notwendig, wenn normale Zimmerhelligkeit herrscht.
Nahrung: Brombeerblätter, Himbeerblätter ... (Brombeerblätter findet man am Waldrand auch im Winter.)
Wissenswertes: Die Stabheuschrecken koennen sich auch durch Parthenogenese (Jungfernzeugung) fortpflanzen. Männchen treten nur vereinzelt in Zuchten auf, das Auftreten von Männchen ist bei hoeheren Temperaturen haeufiger. Baculum extradentatum laesst sich sehr einfach vermehren. Diese Art ist fuer Einsteiger in dieses Hobby gut geeignet.

Da bin ich doch mal ehrlich... beim säubern habe ich immer Angst dass ich die Tiere verletzte da sie sehr zerrbrechlich aussehen und auf mich auch so wirken...   

 

Phasmiden sind schon tolle Tiere... wenn man einmal damit angefangen hat ist es wie eine Sucht, man möchte dann noch mehr solcher Tiere besitzten.

 

  Damit man das Tier besser erkennt habe ich ein Blatt Papier hinter die Glasscheibe gehalten...  

 

Nun warte ich bis die ersten Eier gelegt werden...

 

 

Phyllium celebicum : Wandelndes Blatt

 

   Als meine Blätter noch Blättchen waren musste ich beim säubern des Terris aufpassen dass ich keine Tier weggeworfen habe da sie sehr schwer zu erkennen waren...

 

Familie: Phylliidae
Heimat: Südost Asien (Thailand)
Grösse: 7 cm.
Haltung: Terrarium von ca. 30 x 40 x 40 cm reicht zur Aufzucht von ca. 20 Tieren oder fuer 2- 3 Paerchen aus. Die Belueftungsgroesse des Terrariums wird so gewählt, dass bei jungen Larven eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit erreicht wird. Bei adulten Wandelnden Blättern kann die Belüftung grösser sein, da sie keine so hohe Luftfeuchtigkeit benötigen. Die Temperatur sollte mindestens 20 C, besser zwischen 25 und 30 C betragen. Bei niedrigen Temperaturen von ca. 20 C benötigen die Jungtiere sehr lange fuer ihre Entwicklung. Eine zusätzliche Beleuchtung des Terrariums ist nicht notwendig, wenn das Terrarium in einem ausreichend hellen Zimmer steht. Alle 2 Wochen muessen frische Brombeerblätter geholt werden und das Terrarium gereinigt werden. Als Bodengrund kann ein Blumenerde-Sandgemisch oder Torf-Sandgemisch verwendet werden. Durch die Verwendung eines Bodengrundes erreicht man leichter eine konstante Luftfeuchtigkeit. Dennoch habe ich mich dafuer entschieden, keinen Bodengrund zu verwenden. Dies hat den Vorteil, dass die Terrarien leicht gereinigt werden koennen (absaugen des Kots mit Hilfe eines Staubsaugers) und die abgelegten Eier leicht mit der Hand herausgelesen werden koennen. 
Luftfeuchtigkeit: Gesprüht wird ca alle 1-2 Tage um die Luftfeuchtigkeit hochzuhalten, da sonst bei der Haeutung Probleme auftreten. Ueber die anzubietende Luftfeuchtigkeit gibt es uebrigens sehr unterschiedliche Meinungen. Ich weiss von einem Zuechter auf den Philippinen, dass er die Terrarien, in denen er die Wandelnden Blätter haelt, in geflutete Terrarien stellt, um eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit zu erhalten. Bei mir herrscht in den Terrarien der Wandelnden Blaetter eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit von vermutlich 40-70 %, was sich angesichts meiner Zuchterfolge nicht negativ ausgewirkt haben duerfte. 

Der Hinterleib eines maennlichen Jungtieres ist duenner und laeuft ohne Einbuchtungen zur Spitze.   

 

Nahrung : Das Hauptfutter sind Brombeerblätter oder Eichenblätter. Ich habe mit beidem gute Erfahrungen gemacht. In der Natur fressen die Wandelnden Blätter auch Guave-Blätter und Blätter der Mango-Pflanze. Brombeerblätter findet man am Waldrand auch im Winter. Eichenblätter muss man im Winter keimen lassen. Die Blätter werden am besten kurz abgewaschen und dann in einer Vase in das Terrarium gestellt. Man kann auch alte Marmeladengläser nehmen. In den Deckel bohrt man ein paar Löcher, in die man die Äste stellt.
Wissenswertes: Die Wandelnden Blätter können sich vermutlich auch durch Parthenogenese (Jungfernzeugung) fortpflanzen. Nach meinen Erfahrungen legen die Wandelnden Blätter zwischen 1 und 4 Eier pro Tag, dies hängt sehr stark von der Temperatur und dem Futterangebot ab (ob gerade frische Blätter angeboten werden). Die Larven der Phyllium celebicum schlüpfen bei ca. 25 C meist fast genau nach 4 Monaten. Dennoch gibt es bei mir immer wieder junge Larven, die vereinzelt trotz gleicher Bedingungen erst nach 8 -9 Monaten schlüpfen. Die Weibchen und Männchen haben als adulte Tiere gut ausgebildete Flügel, jedoch nur die Männchen sind aufgrund des kleineren Gewichts in der Lage zu Fliegen. Die Flugkünste lassen sich mit denen der Wüstenheuschrecken vergleichen.

  Der Hinterleib eines weiblichen Jungtieres ist breiter, und hat zwei typische runde Einbuchtungen. 

 

Zeitigung der Eier: Hier kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Die Eier werden in einen Behaelter mit normaler Belueftung gelegt. In dem Behaelter ist dann eine leicht erhoehte Luftfeuchtigkeit meiner Meinung nach vorteilhaft fuer den Schlupf der Larven.

Eier von Wandelnden Blättern...   

Nun heist es abwarten und Teetrinken...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!