Alle Vogelspinnen haben Gifte, diese werden zur Lähmung und Verdauung der Beute eingesetzt.
Die Stärke und Zusammensetzung des Giftes ist von Art zu Art unterschiedlich. Manche Arten setzen das Gift auch zur Feindabwehr ein, was aber generell nur im äußersten Notfall geschied.
Viele neuweltliche Arten besitzen am Hinterleib Brennhaare, die starke Hautreizungen verursachen können.Bei Gefahr wird dem Angreifer entweder das Abdomen entgegengehalten oder aber mit den Hinterbeinen Brennhaare abgestreift und aufgewirbelt, das so genannte "Bombardieren". Afrikanische und Asiatische Arten haben keine Brennhaare, ihr Gift ist dafür stärker als das der Amerikanischen Arten.

Die Giftwirkung auf den Menschen ist je nach Art wirkungslos, manchmal sehr schmerzhaft, auch Beschwerden wie Fieber, Krämpfe und Nekrosen sind aufgetreten. Schwerwiegende gesundheitliche Schäden oder gar Todesfälle durch Vogelspinnen sind nicht bekannt. Die überwiegende Anzahl der Vogelspinnenarten ist für den Menschen nicht gefährlicher als ein Bienen- oder Wespenstich.

Ich wurde schon öfters von unserer „Trixi“ Brachypelma auratum bombardiert, war ein Gefühl zwischen Wespenstich und Brennnessel-Verbrennung, es hat ca. 30 min gejuckt und dann war es wieder gut. Ich denke aber dass es von Mensch zu Mensch verschieden ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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